ÄSTHETISCHE ZAHNTECHNIK

Totalprothesen in individueller ästhetischer Gestaltung

Die folgenden Bilder zeigen eine meisterliche Arbeit in der Herstellung von Totalprothesen. Es wurden hierbei mehrere zahnfleischfarbene Kunststoffe verwendet, die Prothesen selber wurden ganz individuell nach den anatomischen Vorgaben und persönlichen Wünschen angefertigt.

Der zahntechnische Aufwand war enorm, die Patienten wünschten aber eine weit über das normale Maß hinausgehende möglichst naturgetreue Rekonstruktion. Auch diesem Wunsch konnte entsprochen werden. Es ist selbstverständlich, daß dieser spezielle zahntechnische Aufwand keine Kassenleistung mehr ist, da er das Maß des Notwendigen bei weitem übersteigt.

Es soll Ihnen aber zeigen, was heute zahntechnisch machbar ist. Ein wenig unverständlich für den Fachmann bleibt, warum solche Ausführungsformen nicht der Standard für Patienten sind, sondern bloß die Ausnahme! Schließlich sollte ein Ersatz nicht unbedingt sofort als Ersatz erkennbar sein, oder?

Eine totalprothetische Versorgung in meisterlicher Anfertigung und Ausführung mit Mehrfarbschichtung des zahnfleischfarbenen Kunststoffes und muskelgriffiger Gestaltung der Prothesen
 

Hier eine weitere Ausführungsform einer totalen Ober- und Unterkieferversorgung in individueller zahntechnischer Gestaltung. Die Zähne sind bewußt leicht verschachtelt aufgestellt und es wurden individuelle Farbcharakteristika bei den künstlichen Zähnen gewählt, um den ursprünglichen Zustand so genau wie möglich zu rekonstruieren. Erkennbar auch die muskelgriffige Gestaltung der Prothesenkörper.

 

Ästhetischer Lückenschluß mit einer "MARYLAND"-Brücke

Die nachfolgenden Aufnahmen zeigen eine Situation bei der auf der rechten Seite ein seitlicher Schneidezahn fehlt. Die ästhetische Lösung bietet sich durch die Verwendung einer "MARYLAND"-Brücke an. Hierbei kann sehr viel eigene Zahnhartsubstanz erhalten werden.

Die Ausgangssituation Eine "MARYLAND"-Brücke

Die benachbarten Zähne werden auf der dem Gaumen zugeneigten Seite zart beschliffen, damit die "Flügel", die auf der oberen, rechten Abbildung zu sehen sind, an den Gaumenflächen der Nachbarzähne verklebt werden können. Die untere Abbildung zeigt das ästhetisch gelungene Endresultat. Diese Technik kann verwendet werden wenn keine Implantatversorgung von Patienten gewünscht wird und eine "reguläre" Brückenversorgung aufgrund eines massiven Abschleifens der Nachbarzähne nicht in Frage kommt. Es dürfen allerdings keine starken funktionellen Probleme bestehen, wie z.B. das Knirschen oder Pressen, oder ein sehr starker Überbiß.

 

Neue ästhetische Versorgung mit Oberkiefer-Frontzahnkronen in metallfreier High-Line-Vollkeramik (InCERAM®)

Die untere Aufnahme zeigt eine Ausgangssituation bei der der Patient über das unästhetische Erscheinungsbild seiner völlig insuffizienten oberen Frontzahnkronen mehr als unglücklich war.

Die Fehler des Vorbehandlers bei der Ausführung im einzelnen:
  • Die Farbgestaltung der alten Versorgung stimmte nicht optimal mit dem Restzahnbestand überein.

  • Die mittleren Schneidezähne waren viel zu breit und unterschiedlich lang.

  • Die Mittellinie stimmte nicht überein.

  • Mittlerweile lagen auch die Kronenränder im Zahnhalsbereich deutlich frei.

  • Es trat eine ästhetisch unschöne Verfärbung im Zahnhalsbereich ein.

  • Der rechte seitliche kleine Schneidezahn war stark gedreht und trat zu prominent in Erscheinung.

  • Außerdem hatten beide seitliche Schneidezähne eine vollkommen andere Formgebung!

Die Ausgangssituation mit der ursprünglichen Versorgung der oberen vier Schneidezähne

Die Therapie erfolgte in engster Absprache mit dem Patienten durch eine neue Überkronung der vier oberen Frontzähne nach funktionellen, perio-prothetischen und ästhetischen Gesichtspunkten.

Dadurch war es möglich eine kosmetisch völlig unauffällige Versorgung zu schaffen. Das Endergebnis entsprach dann den Erwartungen des Patienten. Die Farbharmonie und Lichtdynamik der vollkeramischen Versorgung sind perfekt auf die Nachbarzähne abgestimmt. Der "Ersatz" verschwindet unsichtbar. Das optische Erscheinungsbild und die Formgebung der Zähne "stimmen". Selbst der Fachmann kann auf den ersten Blick keinen Zahnersatz erkennen. Die Interdentalräume sind wieder sehr gut mit Zahnbürste und Zahnseide pflegbar und es konnte dem Patienten ein ganz neues Selbstwertgefühl zurückgegeben werden. Ein strahlendes Lachen ist nun wieder uneingeschränkt möglich.

Gerne würden wir Ihnen an dieser Stelle das ästhetische obige Endergenis zeigen um Sie auch visuell von unserer Leistungsfähigkeit zu überzeugen. Laut § 11 Absatz 1 Nr.5b Heilmittelwerbegesetz ist der vorher-nachher Bildvergleich in der Werbung seit dem 01.04.2006 verboten. Vorher-nachher-Beispiele dürfen im Zusammenhang mit der Aufklärung und Beratung aber in unserer Praxis eingesehen werden. Wir hoffen auf eine zukünftig wieder von allen gesetzlichen Repressionen freie Aufklärung und Information in der Medizin in Wort, Schrift und Bild zum Wohle aller Patientinnen und Patienten.

Diese ästhetisch besonders aufwendigen Versorgungen sind nach den aktuellen Richtlinien der Krankenkassen keine Kassenleistung (!) und unterliegt daher einer rein privaten Liquidation, da sie das Maß des Notwendigen bei weitem übersteigen. Sie soll Ihnen aber aufzeigen, was zahnmedizinisch und zahntechnisch heute machbar ist, wenn dies gewünscht wird. Neben einer äußersten Sorgfalt bei der Herstellung des ästhetischen Ersatzes im zahntechnischen Labor unter dem Stereomikroskop durch versierte und speziell geschulte Keramiker, sind seitens des Zahnarztes neben einem häufig völligen Neuaufbau der bereits zuvor häufig völlig insuffizient beschliffenen Zahnstümpfe und einer speziellen, optimalen und sehr sorgfältigen Zweitpräparation der vorhandenen Zähne auch mehrere Sitzungen für diverse Feinfarbanproben und Kontrollen notwendig.

Das hervorragende Endergebnis rechtfertigt jedoch in jedem Fall diesen deutlichen Mehraufwand. Sprechen Sie uns an. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über diese besondere Art der ästhetischen Zahnkorrekturen.

Vollkeramikkronen in optimaler funktioneller und ästhetischer Gestaltung

Hochästhetische Versorgung mit InCERAM®-Vollkeramikkronen mit funktionell korrekten Okklusionsflächen und optimaler Randpassung.

Bei der klinischen Anwendung  von Kronen und Brücken aus InCERAM® oder CERCON® sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Diese beziehen sich insbesondere auf die Präparationsausführung, auf die Qualität der zahntechnischen Arbeiten sowie die Einbindung in ein restauratives Gesamtkonzept. 

In diesem Zusammenhang ergeben sich die folgenden Kontraindikationen:

  • Ein ungenügendes Hartsubstanzangebot. Eine adäquate Präparation ist nicht durchführbar.

  • Ein fehlendes restauratives Gesamtkonzept.

  • Bei Bruxismus ("Knirschen") und klinisch relevanten Funktionsstörungen.

  • Wenn nicht gewährleistet ist, daß die Gestaltung des Zahnersatzes, insbesondere die Ausführung der Kauflächen, funktionsbezogen erfolgt.

  • Bei mangelhafter Präparationstechnik und unzureichendem Präparationsergebnis.

Die Anwendung von Kronen im Seitenzahnbereich setzt also voraus, daß die Gestaltung der Kauflächen funktionsgerecht erfolgt. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist die Verwendung des Werkstoffes Keramik kontraindiziert.

Beispiel aus der täglichen Praxis
Insuffizienter Zahnersatz im Oberkiefer Die gleiche Situation in der Frontalansicht
Der insuffizient versorgte Unterkiefer

Die klinische Situation eines Patienten zu Beginn der restaurativen Behandlung. Der Patient hatte den Wunsch nur die Frontzahnkronen im Oberkiefer vom rechten bis zum linken oberen Eckzahn erneuern zu lassen. Diese waren farblich viel zu hell, eine "Maria-Hellwig-Farbe" wie der Zahntechniker sagt, und somit ästhetisch völlig unpassend bereits seit dem Tage der damaligen Eingliederung, wie auch in der Fotodokumentation gut zu sehen ist. Ein solches Vorgehen ist nur dann möglich, wenn diese Versorgung in das Konzept einer Gesamtsanierung(!) des insuffizienten Kausystems, die natürlich auch die Seitenzähne in allen Quadranten des Ober-, und Unterkiefers umfaßt, eingebunden ist.