KURIOSITÄTEN

Amerikas berühmteste Zähne

Die linke Abbildung zeigt Amerikas berühmteste Zähne, die Totalprothesen von George Washington, dem ersten Präsidenten der USA. Der Gaumen der Oberkieferprothese ist aus Gold gefertigt, der Unterkiefer besteht aus Elfenbein. Der Ober- und der Unterkiefer tragen aus einem Stück Elfenbein geschnitzte Zähne die in die bestehenden Prothesenkörper eingepaßt und mit ihnen verbunden wurden. Um die Prothesenkörper auf ihrem Lager, also den Kieferkämmen zu halten, wurden an den Seiten Federn angebracht und mit den Prothesen verschraubt. Das Essen muß extrem mühselig gewesen sein, ganz zu schweigen von dem völlig desolaten Sitz der Prothesen und somit dem sehr schwierigen Sprechen. Vom Verhalten des Präsidenten wird übereinstimmend berichtet, daß er bei offiziellen Essen wenig zu sich nahm. Seine Ernährungsweise wurde durch das unzulängliche Kauvermögen bestimmt. Marinierte Kaldaunen, Suppen oder mit weichen Zungenscheiben belegte Brote mit Butter gehörten beispielsweise zu seinem Speiseplan.

 

Die getackerte Prothese

Die obigen Aufnahmen zeigen eine ungewöhnliche Art der "Do-it-yourself" Zahntechnik. Der Träger dieser partiellen Prothese wußte sich nach diversen Prothesenbrüchen keinen anderen Rat und "tackerte" seine Prothesenteile mit einem Schnellhefter zusammen. Erst nach einiger Zeit, als das ungewöhnliche Gebilde gar nicht mehr saß und sich im Munde schon verselbständigte suchte er einen Zahnarzt auf der ihm professionelle Hilfe zuteil werden ließ. Was es nicht alles gibt, oder? Man sollte es kaum glauben.

 

Sängerin Amy Winehouse fehlte ein Eckzahn

Im Internet stößt man doch immer wieder auf kuriose Bilder. Wir staunten einmal mehr nicht schlecht als wir dieses Bild der inzwischen verstorbenen britischen Sängerin Amy Winehouse entdeckten und möchten es Ihnen nicht vorenthalten. Sehr schwer verständlich bleibt dem Laien als auch dem fachkundigen Zahnarzt warum Personen die doch so extrovertiert sind und die so stark im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen sich im Detail gehen lassen. Wie man unschwer erkennt fehlt der Sängerin der rechte obere Eckzahn. Welch ein Graus. Egal ob man jetzt gut gekleidet ist oder besonders auffällig geschminkt: Diese Zahnlücke springt jedem Betrachter sofort ins Auge und stört massiv das persönliche Erscheinungsbild. In der Regel würde sich wohl niemand so nachteilig fotografieren lassen. Wann das Bild entstand konnten wir leider nicht erfahren, aber es könnte gut sein, daß die verstorbene Sängerin längere Zeit mit ihrer Zahnlücke herumlief. Ein Besuch beim Zahnarzt wäre sicher nicht verkehrt gewesen. Nun ist es zu spät.

 

© Mit freundlicher Genehmigung von www.starbuddies.com

 

Der Hobby-Dentist

Auf eine besondere Art der Zahnbehandlung stießen wir vor einigen Jahren in einer SAT1-Dokumentation. Der Hobby-Dentist Bernhard Kaczinski, der seine zahnärztlichen Qualitäten in einem TV-Bericht umfangreich präsentieren durfte.

© Mit freundlicher Genehmigung von SAT1

© Mit freundlicher Genehmigung von SAT1

Herr Kaczinski zog sich selber einige Zähne, versorgte sich aus dem Baumarkt mit einer speziellen Kleinbohrmaschine und aus dem Dentalhandel mit diversen Materialien. Dann ging er daran sich einen Zahnersatz zu basteln. Wie in der rechten Röntgenaufnahme zu sehen, bohrte er diverse Schrauben durch Wälle aus Kunststoff in seine von ihm selbst abgetöteten Zähne hinein und war auch sonst recht erfinderisch was den Halt seiner "Prothese" anbelangte. Von einem solchen Vorgehen kann man aus zahnmedizinischer Sicht nur vollends abraten. Zu groß sind die gesundheitlichen Risiken. Auch der Laie erkennt im unteren Kieferbereich eine große Wurzelentzündung des Eckzahnes, an dem die Prothese offensichtlich mit Draht befestigt wurde. Mittlerweile hat der Hobby-Dentist aber doch einen Zahnarzt zur Sanierung aufgesucht.

 

Kurioses aus der Automobilwelt

Nur was für den harten Fan des Besonderen. Ein 'Lippenporsche' - © BILD

Was es nicht so alles gibt. Selbst in der automobilen Welt finden sich Verweise auf unsere Branche. Wie man auf der linken Aufnahme unschwer erkennt handelt es sich bei dem Hersteller dieses Unikates offensichtlich um einen echten Liebhaber des Besonderen. Bei diesem Spaßgefährt wurde ein Porsche im Frontbereich von einem Tuner extrem umgestaltet, nämlich mit übergroßen roten Lippen. Dort wo versteckt die Scheinwerfer sitzen befinden sich optisch die Mundwinkel. Solche Unikate finden sich meist auf Events bei denen sich alles um PS und Power dreht. Einige finden es toll, andere wenden sich genervt und gelangweilt ab. Hauptsache man hat einmal wieder etwas Neues gesehen, oder? Also immer schön die Augen aufhalten.

 

Zahnpflege unter Wasser

© Mit freundlicher Genehmigung von www.taucher.net

Was es nicht so alles gibt. Die linke Aufnahme zeigt einen Taucher im Dahab Dive Paradise im Norden der Sinai-Halbinsel der hier gerade von Putzerfischen "heimgesucht" wird die seine Zähne bearbeiten. Da sage mal einer man hätte unter Wasser Ruhe vor der Zahnpflege. So kann man wenigstens das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Nun sollte dies aber keinen Taucher dazu verleiten unter Wasser sein Atemmundstück beiseite zu legen, denn bis diese possierlichen kleinen Kerle fertig sind kann sicher niemand die Luft anhalten. Außerdem ist fraglich ob die ganze Prozedur angenehm ist und auch den gewünschten Effekt hat.

 

Japans Zahnmedizinstudenten üben an Dental-Robotern

Da staunten wir nicht schlecht als wir dieses Bild entdeckten und diese Idee möchten wir Ihnen doch nicht vorenthalten. Japan ist ja schon immer sehr fortschrittlich wenn es um die Entwicklung neuester Technologie geht. Bisweilen schüttelt man allerdings den Kopf über so manche Idee und Neuerung. An den Universitäten der Städte Kokoro und Nippon können seit kurzem japanische Studenten der Zahnmedizin an roboter-gesteuerten Phantomköpfen üben und trainieren. Die Maschine reagiert "menschlich" auf die Behandlung, kann mit den Augen rollen und gibt auch Laute von sich wenn zum Beispiel zu tief in den Übungszahn aus Kunststoff gebohrt wird. Ob das alles so sinnvoll ist mag zunächst dahingestellt sein. Ausgereift ist das System jedenfalls noch lange nicht, wie es auf solchen Technikmessen häufig dem interessierten Laienpublikum suggeriert wird. Vielleicht sind die Japaner auch einfach nur sehr verspielt und verliebt in die Technik. Warten wir also in aller Ruhe die weitere Entwicklung ab.

 

© AFP 2010. Mit freundlicher Genehmigung von www.welt.de

 

Der Mundschutz für besondere Gelegenheiten

© DPA 2010. Mit freundlicher Genehmigung von www.welt.de

Ein Blick über den Atlantik und man entdeckt wundersame Sachen. Hier eine neue Mundschutz-Idee aus Mexiko-Stadt. Vielleicht hiflt diese Art der Abwehr ja besonders gut gegen Keime jedweder Art. Vielleicht ist hier auch noch ein besonderer Zauberspruch mit am Werk. Viele Patienten könnten angesichts dieses Anblicks allerdings vor Schreck in eine Starre verfallen. Das könnte jedoch auch etwas Gutes haben. Der Behandler könnte leichtes Spiel haben. Bei der Aufnahme handelt es sich allerdings nicht um einen Zahnarzt der mit diesem Anblick seine Patienten verzückt, sondern um eine allgemeine Schutzmaßnahme vor dem Schweinegrippen-Virus. Na, da können wir aber froh sein und erst einmal durchatmen, nicht wahr?

 

Auch im Wald gibt's offensichtlich Zahnprobleme

Ein unbekannter Wandersmann hat das Outfit dieses Baumes ordentlich "gepimpt". Ein Besuch beim Baum-Zahnarzt könnte aber noch hilfreich sein. Entdeckt wurde dieses Schmuckstück auf einem Fußweg zwischen der Brudermühlbrücke und der Eisenbahnbrücke links der Isar in München von einem unbekannten Fotografen. Wie man sieht lassen sich überall die kuriosesten Dinge entdecken wenn man nur mit offenen Augen durch die Welt marschiert. Offensichtlich scheinen einige Mitbürger eine enorme Kreativität zu besitzen. Gerade das macht unsere Welt interessant.

 

© Mit freundlicher Genehmigung von www.aromazehn.de

 

Zahn wurde in Auge implantiert - Blinde Amerikanerin kann wieder sehen

© AFP 2010. Mit freundlicher Genehmigung von www.welt.de

Sharron Kay Thornton unterzog sich als erste US-Amerikanerin einer modifizierten Osteo-Odonto-Keratoprothetik (MOOKP). Die Operation gilt als letzter Ausweg, das Augenlicht wiederzuerlangen: Mediziner haben jetzt erstmals in den USA einer blinden Frau einen mit einer Linse präparierten Eckzahn in ein Auge verpflanzt – mit Erfolg. Die Frau kann nach neun Jahren Blindheit wieder so gut sehen, daß sie sogar lesen kann. Bei der Operation wird mit Hilfe einer künstlichen Linse und eines Zahnes die Sehfähigkeit wieder hergestellt. Diese Operationstechnik wurde bereits im Jahre 1963 in Italien entwickelt. Die Operation wurde häufiger in Europa und in Asien bislang an rund 600 Patienten vorgenommen. Sie ist und bleibt eine kleine Variante für einen sehr geringen Prozentsatz von Patienten die allerdings ganz gewisse Voraussetzungen für diese Art des Eingriffs mitbringen müssen. Im Einzelfall kann die Lebensqualität jedoch wieder beträchtlich gesteigert werden und Patienten vor völliger Dunkelheit bewahren.

 

Zahnmedizin im brasilianischen Urwald

Vor kurzem wurde in einer Dokumentation über die Bewohner des brasilianischen Regenwaldes berichtet. Dem Filmteam gehörte auch ein deutscher Zahnarzt an, der in seinem Marschgepäck alle notwendigen Behandlungsutensilien dabei hatte. Hier sieht man den Kollegen bei einer Erstuntersuchung.

Die rechte Aufnahme zeigt den Kollegen bei einer Zahnextraktion. Das große Problem der Regenwaldbewohner stellt Karies dar, da sie Unmengen von Zuckerrohr essen. Dies wirkt sich sehr ungünstig auf die Zähne aus und selbst können sie sich nicht immer helfen. Da war der Kollege natürlich gefordert um Schmerzen zu beseitigen.

"Geschafft"! Der untere Frontzahn der dem Regenwaldbewohner so große Schmerzen bereitete ist entfernt. Wie der Kollege im äußerst informativen Beitrag schilderte, ist das Schmerzempfinden der Regenwaldbewohner deutlich geringer als in unserem Kulturkreis. 

Dem Patienten wird der "Störenfried" gezeigt an dessen Wurzelspitze ein Granulom war. Mit großem Interesse wohnte der ganze Stamm der Zahnentfernung bei. Viele hatten noch nie in ihrem Leben einen "Zahnarzt" gesehen. Die Wißbegier des Stammes war enorm und unser Kollege hatte mit Händen und Füßen viel zu erklären.

 

Patient fixiert eigenen Backenzahn mit Angelschnur an Prothese

Zuweilen muß man als Zahnarzt immer wieder staunen wie erfindungsreich so mancher Patient ist. Ein Zahnarzt staunte nicht schlecht und konnte zunächst seinen Augen nicht trauen als er einen Patienten untersuchte. Aber er mußte ihn schließlich loben, denn dank dessen Erfindungskunst und einer Angelschnur hatte er es immerhin fertiggebracht, einen durch Parodontitis verlorenen Zahn 27 perfekt "prothetisch" zu fixieren. Der 65-jährige Patient war Hobbyangler und hatte nun den großen Fisch, seinen Backenzahn, quasi an der Angel.

Die linke Aufnahme präsentiert dem Betrachter ein handwerklich nicht ungeschicktes Bild. Der Patient hatte die Zahnwurzeln seines Zahnes selbst abgeschliffen und dann den Zahn mit einer Angelschnur an der bestehenden Prothese befestigt. Die eigenwillige Konstruktion zeugt von großem technischen Verständnis für die Zahnheilkunde beziehungsweise die Zahntechnik.

 

Der Zahnwurm als Ausgeburt der Hölle

Die Abbildung rechts zeigt eine Elfenbeinschnitzerei aus dem Mittelalter. Gut zu erkennen sind die filigranen Schnitzarbeiten die als Motiv die quälenden Zahnschmerzen der Patienten jener Zeitepoche gut widerspiegeln. Man glaubte an einen Wurm der im Inneren eines jeden Zahnes hauste und der die bohrenden, hämmernden und quälenden Zahnschmerzen verursachte. Dieser Wurm war ein Sendbote der Hölle. Die Menschen des Mittelalters waren recht erfinderisch um der Schmerzen Herr zu werden. Vielerlei Tinkturen und "Wunderwässerchen" wurden ausprobiert. Der Erfolg war jedoch recht fraglich. Wenn gar nichts mehr half wurde ein schmerzender Zahn "herausgebrochen". Dies geschah häufig mit Zangen, die die Hufschmiede jener Zeitepoche anfertigten. Vielfach wurde dabei nur die Zahnkrone abgebrochen, die Wurzeln blieben im Kiefer stecken und faulten dort langsam vor sich hin. Was für eine Marter und Folter!

 

Zahnmedizin in Indien - Eine Besonderheit in unserer Zeit

Die Zahnheilkunde in Indien ist eine Besonderheit in unserer Zeit. Die linke Aufnahme zeigt einen sogenannten "Straßenzahnarzt", von denen es gerade in den größeren Städten unzählige gibt. Es handelt sich hierbei nicht um "echte" Zahnärzte die ihre Ausbildung an einer Universität erhalten haben, sondern um Personen, die sich ihre Kenntnisse selbst beigebracht haben. Trotzdem ein angesehener Beruf in Indien. Es geht hier nicht um Zahnmedizin nach westlichem Verständnis, sondern um schnelle, preiswerte Hilfe bei Problemen.

Die rechte Aufnahme zeigt den "Straßenzahnarzt" beim Aufbau seiner Behandlungsutensilien. Eine Wassertonne mit schmutzigem Wasser steht neben ihm um die Instrumente zwischen den Behandlungen etwas abspülen zu können. Da sich nur die wenigsten einen festen Unterstand leisten können geschieht die Behandlung unter freiem Himmel direkt an der Hauptstraße. Jede Behandlung zieht natürlich immer eine Menge Schaulustiger an. Auch das Kamerateam war fasziniert.

Der "Doktor" schaut gewissenhaft in den Mund seines Patienten, der über eine Empfindlichkeit im Bereich der Backenzähne des rechten Oberkiefers klagte. Zunächst erfolgte erst einmal eine Zahnreinigung mit Kohlenstaub(!) und per Finger. Hygiene und Untersuchungshandschuhe sind hier unbekannt. Alles muß erst einmal nach indischen Vorstellungen "sauber" sein. Dann erfolgt die eigentliche Behandlung.

Mit geschickten Händen ergreift der "Zahnarzt" eines seiner nur mit etwas schmutzigem Wasser grob gereinigtes zahnärztliches Instrument und pinselt eine Tinktur auf den Zahn. Um was es sich dabei handelte blieb im unklaren. Wie der Mann sagte, seien es Heilkräuter die gut gegen Zahnschmerzen wirken. Immerhin besitzt er sogar ein Zertifikat das ihm die zahnärztliche Tätigkeit auf der Straße von Staatswegen erlaubt.

Am frühen Abend hat unser "Kollege" sein Tagewerk beendet. Etwa 70 "Patienten" wurden an diesem Tag von ihm behandelt. Es fanden Zahnreinigungen statt, Löcher in den Zähnen wurden nach der groben Entfernung der Karies durch Handinstrumente mit Gips gefüllt und es wurden Zähne extrahiert. Übrigens injizierte der "Kollege" mit Spritzen, die mit gebrauchten Wasser aus seiner  Tonne nur durchgespült wurden. AIDS und sonstige Krankheiten lassen grüßen.

Ganz anders sieht die Behandlung bei den ordentlich ausgebildeten Zahnärzten mit Universitätsabschluß aus. Allerdings kostet schon eine kleine Füllung die indischen Patienten so viel wie ein halbes indisches Monatsgehalt. Somit ist eine "normale" Zahnbehandlung für die Masse der indischen Bevölkerung unerschwinglich. Viele Ausländer, rechts sehen sie eine Touristin aus Australien, schätzen die besonders preiswerte indische Behandlung und lassen sich gerne im Urlaub versorgen.

Tja, wie die linke Aufnahme zeigt geht in Indien alles recht schnell voran. Unsere Patienten durfte nicht zimperlich bei der Abdrucknahme sein. Ruckzuck rein mit dem Abformlöffel, etwas Brechreiz hin und her spielte für die indische Kollegin keine Rolle und dann war die Sache auch schon beendet. Die Abformungen gingen ins zahntechnische Labor und Abends war schon alles fertig.

Die australische Patientin wurde in dieser indischen Praxis mit neuen Totalprothesen versorgt. Wie der Beitrag zeigte wurden die Prothesen innerhalb eines Tages komplett fertiggestellt. Feinanproben wie sie in Deutschland üblich sind, fanden nicht statt. Nun ja, bei einem so preiswerten Ersatz kann man eben nicht alles haben. Wie heißt es doch so schön: Farbe und Form beißen sich ein!

 

The Dentist - Grusical "Der kleine Horrorladen" auf DVD

Die linke Aufnahme zeigt den US-Komiker Steve Martin in dem DVD-Grusical "Little Shop of Horrors" oder auf deutsch "Der kleine Horrorladen" als ungewöhnlich aktiven, sadistisch veranlagten Elvis-like-Zahnarzt, der gerade einen Masochisten mit Spaß am Schmerz behandelt. Das Originalzitat aus dem Film lautet: "Shut up, open wide, here I come!"

Die rechte Aufnahme zeigt unseren "Kollegen" bei der startenden Behandlung mit seinem ganzen tanzenden und singenden Team. Was für eine Behandlung! Wow!

Der Doktor sagt: "Say Aaahhh!!!!"

Oh, diese unglaublich wundervollen Instrumente...! Unser sadistisch veranlagter Rock-and-Roll-Zahnarzt freut sich schon gewaltig auf die nun vor ihm liegende langandauernde Wurzelbehandlung. Es ist so schön Zahnarzt zu sein, oder? Schon seine Mutter sagte: "Son, be a dentist. You'll be a success!"

Yeah, Baby! Ich liebe diesen Beruf!

Spaß hin oder her, nun geht's zur Sache! Der "Maso-Patient" bekommt vom Doktor nun die Behandlung die er schon immer haben wollte und um die er gebettelt hat. Eine lange, langandauernde Wurzelbehandlung. Oh, mein Gott!!!

Tja, wie die linke Aufnahme zeigt muß unser Freund, gespielt vom US-Komiker Bill Murray, nun einiges über sich ergehen lassen. Als Belohnung gibt es nach der Behandlung auch ein Stück Schokolade.

Der nächste Patient ist auch schon dran: "Na, Seymour, soll dein Gebiß etwa auch so aussehen? Das könnte auch dir passieren...es sei denn ich schreite sofort zur Behandlung."

Nun denn, Mund auf und keine Widerworte! "Der Bohrer ist ja rostig!", sagt unser völlig verängstigter Patient.

Der Doktor erklärt ihm seine Arbeitsutensilien: "Das ist ein antikes Stück. So was machen sie heute gar nicht mehr. Der ist knallhart...robust und stark...und stumpf...!" Da vergeht wohl jedem die Lust an einer Zahnbehandlung, oder? Wie gut, daß es so im wirklichen Leben nicht vor sich geht...oder etwa doch?

Hier wollen wir unsere Freunde verlassen um Ihnen nicht den ganzen Spaß zu nehmen. Dieses Erlebnis sollten Sie sich auf DVD nicht entgehen lassen. Es lohnt sich! Endlich mal eine gelungene filmische Adaption eines Musicals in dem es viel zu lachen und zu sehen gibt. Ein rundherum gelungener Spaß für die ganze Familie. Garantiert! Sie können den Film bei Amazon kaufen.

 

Zahnmedizin in Marokko

Die linke Aufnahme zeigt ein für uns Europäer recht ungewöhnliches Bild. Man sieht einen marokkanischen Straßenzahnarzt der bereits getragene Ober-, und Unterkieferprothesen auf einem Marktstand zum Kauf für zahnlose Patienten anbietet. Das linke quadratische Feld, welches wie eine Ansammlung von Steinen aussieht besteht bei näherer Betrachtung tatsächlich aus gezogenen Zähnen. Was der Käufer damit anfangen soll ist rätselhaft. Direkt vor dem Kollegen auf dem Tisch stehen diverse "Heilwässerchen" gegen Zahnschmerzen. Was es nicht so alles gibt, oder?

 

Elvis lebt!

Die linke Abbildung zeigt den Zahnarzt Dr.Klaus Kohlpaintner über den in einem Bericht über Doppelgänger gesprochen wurde. Elvis lebt und hat offensichtlich in der Zwischenzeit Zahnmedizin studiert und sich in eigener Praxis in Österreich niedergelassen. Ob er seinen Patienten "Jailhouse Rock" oder "Blue Suede Shoes" während der Behandlungen vorträllert? Sie können Dr.Kingsize sogar für ihre eigenen privaten Events buchen. Klicken Sie mal auf Dr.Kingsize .

 

Etruskische Goldbandprothese

Die Abbildung rechts zeigt eine etruskische Goldbandprothese an den Zähnen des Unterkiefers. Aufgrund ihrer handwerklichen Kenntnisse in der Goldschmiedekunst und ihrer Geschicklichkeit, konnten die Etrusker Zähne mit Golddraht befestigen oder Brücken als Zahnersatz in Goldbänder einnieten. Einige solcher Konstruktionen sind uns über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Die etruskischen Goldbandprothesen aus Corneto waren mit Sicherheit die Vorbilder späterer römischer Goldbandprothesen. Römische Zahnärzte konnten den hohen zahntechnischen Stand der etruskischen "Künstler" aber nicht gleichwertig erhalten und weiterführen.

 

Das Hobby des russischen Zaren

Der russische Zar Peter der Große (1672-1725) hatte ein recht ungewöhnliches Hobby. Er war mit Sicherheit einer der prominentesten autodidakten "Hobbyärzte". Besonderes Vergnügen bereitete es ihm, Zähne zu ziehen. Eine umfangreiche Sammlung dieser vom Zaren gezogenen Zähne sind heute noch im historisch ältesten Petersburger Kunstkabinett zu sehen. Bei der Betrachtung der Zahnexponate, die in einem Setzkasten numeriert ausgestellt sind, fällt auf, daß die meisten Zähne äußerlich unversehrt sind. Es kann davon ausgegangen werden, daß viele dieser Zähne intravital gesund waren. Möglicherweise sind parodontisch gelockerte kariesfreie Zähne hier einzuordnen.

 

Sagen Sie mal "Aaah"! - Behandlung mit Trick 17

Die rechte Abbildung zeigt eine wunderschöne Karikatur. Wäre es nicht herrlich so wunderbar als Patient abgelenkt zu werden, daß die zahnärztliche Behandlung selbst gar nicht mehr so schlimm wäre und ihren Schrecken komplett verlöre? So etwas muß natürlich nicht unbedingt so wie in der rechten Zeichnung erfolgen. Sie zeigt aber auch, daß wir als Patienten über jede noch so kleine Ablenkung überaus dankbar sind. Eine Behandlung mit "Trick 17" ist selbstverständlich möglich, erfordert nur einen einfühlsamen Behandler, der sich gut in die Lage seiner vielen Patientinnen und Patienten hineinversetzen kann und diese Fähigkeit noch nicht verloren hat. Wie wär's, testen Sie doch mal Ihren Behandler beim nächsten Besuch, wenn Sie mal wieder "Aaah" sagen müssen.

 

Der Straßenzahnarzt von Chonquing

Die linke Abbildung zeigt die Straßenpraxis eines Zahnarztes im chinesischen Städtchen Chonquing. Natürlich dürfen wir Europäer nicht vergessen, daß wir bei diesem Anblick keinen westlichen Standard erwarten können. In China herrschen ganz andere kulturelle Voraussetzungen. Auch die Medizin hat einen anderen Stellenwert als bei uns. Unsere chinesischen Kolleginnen und Kollegen sind genauso geschickt wie wir deutschen Zahnärzte, nur daß sich ihr Equipment in vielen Fällen eben nicht auf dem allerneuesten (westlichen!) Stand befindet. Die Menschen dort erwarten in der Regel auch gar keine High-Tech-Medizin wie hier in Deutschland. Zudem sind wir hier bei uns durch sehr hohe Hygienestandards extrem verwöhnt. Vor allem kommt es ja auf die Hilfe an. Alles darum herum ist Beiwerk. Darauf legt man in Westeuropa leider häufig sein Hauptaugenmerk. Es ist interessant zu erfahren, daß eine zahnmedizinische Betreuung und Versorgung auch mit einfachen Mitteln äußerst effektiv und erfolgreich sein kann. So können wir Westeuropäer noch eine ganze Menge vom "Reich der Mitte" lernen.

 

Zahnschmuck der besonderen Art

Die rechte Abbildung zeigt einen Zahnschmuck der besonderen Art. Manch ein Labor hat sich auf die Gestaltung ganz individueller Zahnkronen spezialisiert. Wie Sie sehen lassen sich auch außergewöhnliche Motive auf Ihren Keramikkronen verewigen. In diesem speziellen Fall scheint es sich um einen Fischliebhaber gehalten zu haben.

 

Zahnärztliche Bohrmaschinen

George Fellow Harrington gestaltete 1864 eine durch Uhrwerk betriebene und "Arado" genannte Bohrmaschine zum Einsatz im Mund. Die Federkraft des Uhrwerks war leider zu schwach und wirkte nur etwa eineinhalb Minuten. Im Prinzip ging danach die Entwicklung rasant weiter zu effektiveren Zahnbohrgeräten. Die Erfindung einer brauchbaren Tret-Zahnbohrmaschine mit dem Novum einer biegsamen Antriebswelle, entsprechenden Handstückansätzen und darin gehaltenen Bohrern von Morrison (USA) hatte daran großen Anteil. Diese Geräte kamen 1871 zu einer weiten Verbreitung. Ein verstellbarer Behandlungsstuhl der 1869 erfunden wurde, erlaubte eine genauere Präpariertechnik nach heutigen Vorstellungen. Die erste serienmäßige Produktion von zahnärztlichen Bohrmaschinen erfolgte dann 1897.

 

Wilhelm Busch

Der hohle Zahn

 
Oftmalen bringt ein harter Brocken
Des Mahles Freude sehr ins Stocken.

 
So geht's nun auch dem Friedrich Kracke;
Er sitzt ganz krumm und hält die Backe.

 
Um seine Ruhe ist's getan;
Er biß sich auf den hohlen Zahn.

 
Nun sagt man zwar: es hilft der Rauch!
Und Friedrich Kracke tut es auch.

 
Allein schon treiben ihn die Nöten,
mit Schnaps des Zahnes Nerv zu töten.

 
Er taucht den Kopf mitsamt dem Übel
In einen kalten Wasserkübel.

 
Jedoch das Übel will nicht weichen,
Auf andre Art will er's erreichen.

 
Umsonst! - Er schlägt, vom Schmerz bedrängt,
Die Frau, die einzuheizen denkt.

 
Auch zieht ein Pflaster hinterm Ohr
Die Schmerzen leider nicht hervor.

 
»Vielleicht« - so denkt er »wird das Schwitzen
Möglicherweise etwas nützen.«

 
Indes die Hitze wird zu groß,
Er strampelt sich schon wieder los;

 
Und zappelnd mit den Beinen,
Hört man ihn bitter weinen.

 
Jetzt sucht er unterm Bette
Umsonst die Ruhestätte.

 
Zuletzt fällt ihm der Doktor ein.
Er klopft. - Der Doktor ruft: »Herein!«

 
»Ei, guten Tag, mein lieber Kracke,
Nehmt Platz! Was ist denn mit der Backe?

 
Laßt sehn! Ja, ja! Das glaub' ich wohl!
Der ist ja in der Wurzel hohl!«

 
Nun geht der Doktor still beiseit.
Der Bauer ist nicht sehr erfreut.

 
Und lächelnd kehrt der Doktor wieder,
Dem Bauern fährt es durch die Glieder.

 
Ach, wie erschrak er, als er da
Den wohlbekannten Haken sah!

 
Der Doktor, ruhig und besonnen,
Hat schon bereits sein Werk begonnen.

 
Und unbewußt nach oben
Fühlt Kracke sich gehoben.

 
Und rack - rack! - da haben wir den Zahn,
Der so abscheulich weh getan!

 
Mit Staunen und voll Heiterkeit
Sieht Kracke sich vom Schmerz befreit.

 
Der Doktor, würdig, wie er war,
Nimmt in Empfang sein Honorar.

 
Und Friedrich Kracke setzt sich wieder
Vergnügt zum Abendessen nieder.

 

Eine besonders tierische Behandlung

Die rechte Abbildung zeigt eine Zahnbehandlung der besonderen Art. Tja, nicht nur wir Menschen haben mit unseren Beißerchen zu tun, auch das Getier. Manch ein tierischer Patient hat dabei eine beachtliche Größe und ist recht unwillig während der Behandlung. Der Kasseler Tier-Zahnarzt Kähn steht auf besonders "sanfte" Behandlungsmethoden bei unseren lieben Vierbeinern. Ob es seinem Patienten tatsächlich gefällt? Wir meinen schon!

 

Zähne für den Karneval

Wenn es darum geht andere zu erschrecken, so sind der Karneval oder Halloween dafür sicher bestens geeignet. Warum nicht einmal zu künstlichen Gebissen greifen. Piratenzähne, also so richtig schmutzige und schiefe Zähne kann man sich leicht besorgen. Sogar im Internet finden sich diverse Shops, die nur darauf warten ihre Exponate an die Frau, beziehungsweise an den Mann zu bringen. Ihre nächste Party ist bestimmt schon in der fortgeschrittenen Planung. Also besorgen Sie sich mal ein paar Gummizähne und spielen Sie Pirat. Sie glauben gar nicht was Sie alles erleben werden. Wo es diese Zähne gibt? Natürlich im Internet im Racheshop . Klicken Sie doch mal rein, es lohnt sich bestimmt!

 

Zahnprobleme des Sonnenkönigs Ludwig XIV.

Ludwig der XIV., der "Sonnenkönig", muß von seinen Ärzten nicht nur allgemein, sondern auch auf zahnmedizinischem Gebiet, nach heutigen Kenntnissen seit etwa 1685 übel traktiert worden sein. Die damals herrschende Lehrmeinung war, daß es keinen gefährlicheren Krankheitsherd im Körper als die Zähne gebe. Bei seiner Majestät, dem König müßten demnach alle Zähne vorsorglich entfernt werden, solange sie gesund sind, um potentielle gesundheitliche Gefahren abzuhalten. Es ist bekannt, daß bei diesen Zahnextraktionen ein Teil des Kieferhöhlenbodens mit herausgerissen wurde. Der entstandene Defekt wurde außerdem mit einem glühenden Eisen ausgebrannt. 

Ludwig der XIV. hatte fortan eine permanente Mund-Nasenhöhlenöffnung, sodaß ihm beim Essen die Suppe oder Getränke in großen Mengen aus der Nase herausliefen. Unter diesem Übel litt der König bis zu seinem Tode. Bei der Extraktion der Unterkieferzähne kam es zusätzlich noch zu einer Unterkieferfraktur, unter der der König lange zu leiden hatte. Ferner soll ihm zur besseren Atmung und gegen das Schnarchen das Zäpfchen abgeschnitten worden sein. Schon mit 34 Jahren war sein linker Oberkiefer zahnlos, kurz vor seinem Tod hatte er unter Qualen auch seinen letzten Zahn verloren. Wie der König diese Torturen überstanden hat, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Eine schlimme "Zahnbiographie" des "Sonnenkönigs".

 

Anmerkung:
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